Links

TIPPS RUND UM DIE DEHLER OPTIMA 101:

 

Das Marina-Team verfügt über Original-Dehler-Ersatzteile.

 

Dehler Club Nederland  Zusammenschluss von Dehler-Eignern – als Mitglied hat man die Möglichkeit der technischen Unterstützung und vieles mehr.

 

Bedienungsanleitung für den YANMAR-Marine-Diesel zum downloaden (auch 2GM20) gibt es bei der Firma Marx in Hamburg.

Beim Wassersportspezialisten Gotthardt in Hamburg gibt es Informationen zu der Seldén Riggtechnik (Einleinen-Reff), der Silva 1000er-Serie (alternativ NEXUS NX-Serie)und vieles mehr – inklusive Bedienungsanleitungen zum downloaden.

Es muß nicht direkt ein neues Segel sein: Segelrefit mit Red Gull Pro 2 Sail über die Segelmacherei Hansen & Ricken.

Selbst unsere Original-Genua II zeigt wieder Profil nach der Behandlung.

Wie wird ein TBS-Deck saniert. Ein Film zeigt die Vorgehensweise.

Yacht Test Duetta 94/Dehler 31 kleinere Schwester der Optima 101 im Gebrauchtboottest

 

 

WETTER UND GEZEITEN NORDSEE:

 

KNMI  der niederländischer Wetterdienst mit dem aktuellen Seewetter – niederländische Gezeitenvorhersage

DWD  Seewetter für die deutsche Nord- und Ostsee – deutsche Gezeitenvorhersage vom BSH

belgische Wetter- und Gezeitenvorhersage

Meteofrance  Seewetterbericht für Frankreich – französische Geizeitenvorhersage von Meteo Marine

Met Office  Seewetterbericht für Großbritannien (UK) – britische Gezeitenvorhersage

 

 

WEITERE INTERESSANTE LINKS:

 

Die Feeling 326 Inspiration von unseren Segelfreunden

Segelreisen unserer niederländischen Segelfreunde mit ihrer Dufour 365 Salacia

Vrakotas Big Blue Yachtcharter im Ionischen Meer von unseren griechischen Freunden

 

Segelklub Bayer Uerdingen e. V. – unser Segelklub 

Kreuzer Abteilung im DSV die größte deutsche Organisation für Fahrtensegler  

Jachtcentrum Dintemond der Heimathafen der ASGAARD


 

Segelpraxis

Inhaltsverzeichnis: Asgaards Energiekonzept • Die optimale Grundeinstellung des Riggs • Horrorzenario Mensch über Bord • Schutz elektronischer Geräte im Gewitter • Seefunk an Bord

 

 

Asgaards Energiekonzept

Auf der Boot in Düsseldorf 2017 war das Energiemanagement eines der Hauptthemen unseres Besuchs. Ziel war die Investition in einen Stromlieferanten, der es möglich machen sollte, einige Tage autark ohne Maschinenstunden unterwegs zu sein. Als Ergänzung wurde letztes Jahr schon das Sunware Solarmodul RX-21052 mit 50  WP angeschafft. Nach eingehender Beratung fiel die Wahl auf die Brennstoffzelle EFOY-Comfort 80. Der Einbau wird nachfolgend beschrieben:

 

Fundament für Brennstoffzelle und Tankpatrone im Vorschiff mit Pantera Marine Sealant ms 3000/60 verklebt und zusätzlich mit der Wassertankbefestigung verschraubt.

 

 

Halterungen für Brennstoffzelle und Tankpatrone mit Fundament verklebt und verschraubt.

Abwärmeschlauch verlegt mit Ausgang in die Nasszelle und Auffangflasche für Kondenzwasser aus der Brennstoffzelle installiert

 

 

Brennstoffzelle eingesetzt und Abwäremeschlauch und Schlauch für Kondezwasser angeschlossen.

 

 

Die vorher sorgfältig verlegten Kabel der Ladeleitung, Messleitung und Steuerung angeschlossen.

 

Grundeistellungen wie Sprache, Automatikbetrieb, Ladekennlinie und Batterietyp definiert - jetzt ist die Brenntoffzelle betriebsbreit und sorgt für eine allzeit volle Versorgerbatterie.

 

 

Die optimale Grundeinstellung des Riggs (am Beispiel der Optima 101) 

Dehler Optima 101 Großsegelvorliek P 11,80 m x 35mm pro Meter = 413 mm Mastfall

 

Wer möchte nicht, dass die eigene Yacht die bestmögliche Geschwindigkeit läuft?

Grundvorraussetzung ist die optimale Grundeinstellung des Riggs, hier am Beispiel der Dehler Optima 101. Dies beinhaltet:

  • Einstellung des Vorstag und dem daraus resultierenden Mastfall
  • Ausrichtung des Masttops querschiffs mittels der Oberwanten
  • Gerade trimmen des Mastes durch die Unterwanten
  • Korrekte und geichmäßige Spannung der Verstagung

Vorstageinstellung und der daraus resultierende Mastfall: Nach dem Setzen des Mastes werden Vorstag- und Achterstag, sowie Wanten leicht angedreht. Mit Hilfe des Vorstags wird die achterliche Neigung des Mastes eingestellt (Mastfall). Der Mastfall verlagert den Gewichtsschwerpunkt des Riggs nach achtern und entlastet so das Vorschiff der Yacht.
Beim 7/8 getalkeltem Rigg der Optima kann man wählen zwichen Regattatrimm und Trimm für die Cruiseryacht. Der Regattatrimm des Mastes ist 3,5° Neigung = 61mm pro Meter Großsegelvorliek und der Cruisertrimm ist 2,0° Neigung = 35 mm pro Meter Großsegelvorliek (Werte für topgetakletes Boot sind Regatta 1,0° = 18 mm und Cruiser 0,5° = 9 mm). Mit größerem Mastfall nimmt die Luvgierigkeit der Yacht zu, da der Segeldruckpunkt nach achtern wandert. Die Regattayacht wird durch die größere Crewstärke und das dadurch resultierende Gewicht auf der Kante aufrechter gesegelt und läuft so etwas mehr Höhe am Wind. Wir entscheiden uns bei unserer Optima für den Cruisertrimm (meistens 2-Personen-Crew). Abmessen kann man den Mastfall am Großfall (mit einem Gewicht beschwert) auf Höhe des Lümmelbeschlags zur achteren Kante des Mast. Das Vorstag wird mit Hilfe des Spanners so lang verstellt, bis man den unten aufgeführten Wert erhält.  

 

Die Ausrichtung der Oberwanten und damit des Masttops in Querrichtung erfolgt mit einem Stahlmaßband (20 m Länge). Nachdem die Wanten handfest angezogen wurden, wird das Stahlmaßband mittels des Großfalls bis ganz in den Masttop gezogen. An den Püttingen können jetzt steuerbord und backbord auf dem Maßband die Werte abgelesen werden – diese sollten genau gleich sein. Wenn nicht, wird mit Hilfe der Oberwantenspanner das Masttop ausgerichtet. Achtung – erst eine Seite lose geben und dann die andere wieder handfest anziehen.

Der Trimm der Unterwanten soll verhindern, dass der Mast sich zur Seite biegt. Durch Peilen entlag der Mastnut kann man kontrollieren, ob der Mast gerade nach oben läuft und keine seitliche Biegung aufweist. Auch dies wird mit Hilfe der Wantenspanner der Unterwanten eingestellt. Achtung – auch hier erst eine Seite lose geben und dann die andere handfest anziehen.

Die korrekte Vorspannung der Wanten wird bei 15-20% der Bruchlast erreicht. Dies entspricht beim 1x19 Draht der Optima 3-5 mm pro Meter Wantenlänge (bei Rod-Riggs sind dies 2-3 mm). Die Oberwanten der Optima sind 12,12 m und die Unterwanten 6,43 m, dementsprechend sind 15-20% Bruchlast bei den Oberwanten 4 mm x 12,12 m = 48,48 mm und bei den Unterwanten 4 mm x 6,43 m = 25,72 mm die der Draht gespannt werden muß. So werden Wantenspanner bei den Oberwanten um rund 4,8 cm eingedreht und bei den Unterwanten um 2,6 cm (zuerst die Oberwanten). Auf dem Wasser kann bei Vollzeugbriese die Riggspannung kontrolliert und gegebenfalls eine Feineinstellung durchgeführt werden. Die Leewanten dürfen gerade nicht schlackern. Zurück im Hafen werden die Oberwanten nochmal meßtechnisch kontrolliert und die Unterwanten durch eine erneute Peilung der Mastnut, danach werden die Sicherungen an den Wantenspannern befestigt. – Der Grundtrimm des Riggs ist jetzt fertig.   

 

        

Horrorszenario Mensch über Bord    

Welcher Skipper hat sich noch nicht damit beschäftigt?

 

  • Welches Manöver ist das Richtige?
  • Welches Manöver fahre ich aus welchem Ausgangskurs?
  • Wie gelingt mir dies mit einer kleinen Crew (Paare)?
  • Wie verhindere ich Panik?

 

Nach studieren der einschlägigen Fachliteratur, Besuch von Sicherheitslehrgängen und diversen Vorträgen, sowiedem Ausprobieren der unterschiedlichen Manöver, inklusive Bergung der verunglückten Person als Zwei-Personen-Crew, haben wir uns für folgendes Manöver entschieden:
Ein einhandtaugliches Manöver aus allen Ausgangskursen. Das MüB-Manöver läuft immer gleich ab: Nach dem MüB-Fall wird sofort auf Halbwindkurs abgefallen oder angeluvt. Lediglich das Großsegel wird sofort dicht geholt. Mit dieser Segelstellung wird das komplette Manöver bis zur Bergung gefahren. Nach 4-5 Bootslängen erfolgt die Wende. Dann geht es wieder auf Halbwindkurs. Sobald die verunglückte Person querab zum Mast ist, wird der Aufschießer gefahren, so dass die Person auf Höhe des Mastes in Lee geborgen werden kann. Je nach Yacht und Windstärke bestimmt man, in welcher Entfernung zur Person der Aufschießer gefahren wird (dies sind reine Erfahrungswerte, die nur durch Üben ermittelt werden können).

 

Es ergeben sich folgende Vorteile:

Es gibt nur ein Manöver, der an Bord Verbliebene der Zwei-Personen-Crew weiß immer, was zu tun ist.  
Das Manöver ist durch den Halbwindkurs (Windex zeigt querab) und den Aufschießer, wenn Person im Wasser querab zum Mast ist, einfach zu steuern, auch für Anfänger geeignet.       
Die Person im Wasser weiß genau, was passiert.
Allein die Tatsache, dass es sich um ein einziges, eingespieltes Manöver handelt, vermittelt Routine und lässt keine Panik aufkommen.

 

Auch zum Thema der Bergung haben wir uns intensive Gedanken gemacht:

Wie bekommen wir als Zwei-Personen-Crew eine schnelle Verbindung zum Verunglückten?
Wie kommt der Verunglückte an Bord, ohne die Nutzung der Badeleiter am Heck (diese ist bei der im Seegang arbeitenden Yacht ein absolutes Tabu)?
Wie schafft es auch eine Frau, einen 90 – 100 kg Mann an Bord zu bekommen?

Nach unsere Auffassung ist eins der besten und geeignetsten Systeme hierfür das Bergungs- und Rettungssystem SECULIFT LWS 25 von Secumar.
Im Prinzip handelt es sich beim SECULIFT um einen Leinenwurfsack mit integrierter Rettungsschlinge, der dem im Wasser treibenden Schiffbrüchigen über eine Bergungsleine (max. 25 m) zugeworfen wird. Eingebaute Bleigewichte im Schaumstoff-Auftrieb ermöglichen, selbst bei ungünstigen Wetterbedingungen, ein zielgenaues Zuwerfen.

 

Ähnlich einer Hubschrauber-Rettungsschlinge legt der Schiffbrüchige sich die Schlinge an und kann sodann mit der dünnen Wurfleine herangezogen werden. Das Ende der Wurfleine bildet eine gut greifbare Bergungsschot, mit deren Hilfe Hand über Hand oder mit der Bergeungsschot auf der Winsch der Schiffbrüchige an Bord zurückgeholt werden kann, sollte er nicht mehr selber mithelfen können. Der SECULIFT funktioniert ohne weitere Taljen oder Hilfsmittel, und kann bei Winsch- Großschotbenutzung auch von einer einzigen Person bedient werden.

 

SECULIFT LWS25 bietet folgende Vorteile:

  • Blitzschnelle Verbindung mit dem Schiffbrüchigen herstellen
  • Zielgenaues Werfen durch eingebautes Zusatzgewicht
  • Schwimmfähig
  • Anlegen wie Hubschrauber-Rettungsschlinge
  • An Bord standortunabhängig einzusetzen (nicht heckkorbgebunden)
  • Echte Bergevorrichtung, An-Bord-Zurückholen durch eine Person möglich (mit Hilfe von Schotwinsch oder Großschot)
  • Auch zur Sicherung bei Fremdrettung durch Einklinken in den eigenen Lifebelt, sollte man zur Rettung anderer ins Wasser springen müssen (Aktionsradius ca. 25m)

(Texte zum Seculift LWS 25 teilweise von der Secumar Webseite)

 

 

Schutz elektronischer Geräte im Gewitter  


Schrecklicher als im Gewitter auf See zu erleben ist noch von Blitz getroffen zu werden.
Dass man bei einem aufziehenden Gewitter die Maschine starten sollte, da sich nach einem Blitzeinschlag die Maschine nicht mehr starten lässt, ist wohl jedem bekannt. Auch sämtliche an Bord befindliche elektronische Geräte sind dann defekt, sodass eine Positionsbestimmung, sowie die Kommunikation über Funk (oder küstennah Mobiltelefon) unmöglich ist. Schutz bietet hier der Backofen. Bei einem aufziehenden Gewitter packen wir alle mobilen elektronische Geräte wie Handfunke, Hand-GPS, Mobiltelefon , EPRIB etc. in den Backofen. Dieser wirkt in Fall eines Blitzeinschlags als faradayscher Käfig und schützt so die Geräte vor Zerstörung.

 

 

Seefunk an Bord     

Wer hat sich noch keine Gedanken gemacht wie in einer Stresssituation der Seefunk abgewickelt wird?

Abhilfe schafft ein selbst gestaltetes Ablaufschema, dass in der Nähe der Seefunkanlage befestigt wird. Hier sollte man auch direkt MMSI und Callsign der Yacht mit aufnehmen (siehe untenstehende Abbildung mit den Daten unserer Yacht).

 

 

Impressum

Thomas Saueressig • Buchenstraße 20 b • 47918 Tönisvorst  

                                        

Email: optima101@sy-asgaard.de

 

Skype: sy_asgaard

 

Haftung;

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